Markilux

Eröffnung des Markilux Vertriebszentrum

Von Christian Busch / Emsdettener Volkszeitung

Vor elf Jahren sei der „Vertrieb vertrieben worden“, scherzte Markilux-Geschäftsführer Klaus Wuchner. Mit Blick auf die Auslagerung des Vertriebs an die Rudolf-Diesel-Straße im Jahr 2007. Und mit einem Lächeln auf den Lippen. Denn seit Donnerstag ist Markilux nicht nur offiziell an der Hansestraße wiedervereint. Das beeindruckende und hochmoderne Vertriebszentrum mit Designermöbeln, ausgefeiltem Lüftungs- und Lärmschutzkonzept, viel Raum und viel Licht sowie einem 400-Quadratmeter-Schauraum mit Multimedia-Technik ist im Vergleich zum vormaligen Vertriebssitz ein echter Quantensprung.

Beeindruckt zeigte sich auch Dan Schmitz – „wenn ich mich jetzt so umschaue“. Denn eigentlich habe er sich in den Bau gar nicht eingemischt. Als geschäftsführender Gesellschafter der Schmitz-Werke sei es eher seine Aufgabe gewesen, die Basis zu schaffen, die nötigen Mittel bereit zustellen.

Investition voller Überzeugung zugestimmt

Die Gesellschafter hätten der Investition in Markilux und den Standort Emsdetten – immerhin wurden 8,6 Mio. Euro verbaut – voller Überzeugung zugestimmt. „Wir wollen gemeinsam Sicherheit schaffen. Hier am Ursprung und in der Heimat von Markilux“, erklärte Dan Schmitz. Das bedinge Veränderung, um wachsen, weiter schnell und flexibel auf den Markt reagieren zu können. Daher seien die Schmitz-Werke zum Jahreswechsel neu strukturiert worden (die EV berichtete), daher werde Markilux im neuen Gebäude fit für die Zukunft gemacht.

Dabei sei der Neubau, der in rekordverdächtigen zehn Monaten erstellt wurde, keine Kleinigkeit gewesen. Schließlich habe Markilux nebenbei mit dem Automotive-Bereich einen neuen Markt erschlossen, habe 2017 eine neue Kollektion auf die Beine gestellt, habe 85 Mio. Euro umgesetzt – „wieder ein neuer Rekord“. Die Belastung sei außergewöhnlich hoch gewesen. „Aber wir haben richtig viel geschafft“, zog er den Hut vor der Leistung der Markilux-Truppe. Schmitz dankte nicht nur Mitarbeitern sondern auch der Stadt für das partnerschaftliche Miteinander. „Da ist jemand, der sich kümmert, nicht einer, der nur behindert.“

„Lob nehme ich gerne mit“

Das ging Georg Moenikes runter wie Öl: „Das Lob nehme ich gerne mit ins Rathaus.“ Emsdettens Bürgermeister – sichtlich beeindruckt vom neuen Schauraum – bezeichnete die örtliche, mittelständisch geprägte Wirtschaft als „Lebenselixier und Rückgrat der Stadt“. Und ihn freut das Bekenntnis von Schmitz – größter Arbeitgeber der Stadt, Innovationsträger und starker Ausbilder – zum Standort Emsdetten. Damit folge Dan Schmitz der Maxime seines Großvaters und seines Vaters. Und mit dem neuen Gebäude bleibe Schmitz auch „dem Leitspruch ,Innovation, Qualität und Design‘ treu“.

Bevor sich die Besucher selbst ein Bild vom neuen Vertriebszentrum und der modernsten Markisenfertigung Europas machen konnte, warf Comedy-Fachkraft und Moderatorin Lisa Feller ein ganz neues Licht auf den Textilstandort Emsdetten: Es sei doch toll, ganz legal sagen zu dürfen: „Ich fahr‘ jetzt nach Emsdetten und besorg‘ mir neuen Stoff!“

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